|Neustadt am Kulm||Filchendorf||Mockersdorf||Rauher Kulm|

Neustadt am Kulm

Die Stadt Neustadt am Kulm  liegt auf einem Höhensattel (500 - 550 m) zwischen dem Rauhen Kulm (682 m) und dem Kleinen Kulm (566 m). Zur politischen Gemeinde gehören die Ortsteile Filchendorf und Mockersdorf. Neustadt verdankt ihre Entstehung den Burgen der Landgrafen von Leuchtenberg, die einst beide Berge krönten und 1554 zerstört wurden.

Kaiser Karl IV. verlieh 1370 das Stadtrecht. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind nur noch wenige Reste erhalten. In der Mitte des breiten Marktplatzes erhebt sich das freistehende Rathaus.

  Neustadt am Kulm aus der Vogelperspektive vom "Rauhen Kulm" aus gesehen.
  An der Engstelle befand sich das Untere Tor. Es wurde Ende des zweiten Weltkrieges von den Amerikanern bei einem Luftangriff zerstört.
  Gärten an der südlichen Stadtmauer. Im Hintergrund die evangelische Stadtkirche.

  Die ehemalige Karmeliter-Klosterkirche, seit 1527 evangelische Stadtkirche, gilt als eine der schönsten evangelischen Barockkirchen Bayerns.
  Die Friedhofskirche. Im Hintergrund der mächtige Basaltbrocken des Kleinen Kulms.
  Die Pfarrgasse wurde vor einigen Jahren saniert.

  Neustadt am Kulm im Winter. Die sogenannte "Sommerseit'n" des Marktplatzes.
  Ein verschneiter Weg südlich der Stadtmauer.

  Ein Türl zu den Gärten an der südlichen Stadtmauer.

  Eine Scheune an der Staatsstraße. Der eindrucksvolle Baustil zeugt von bürgerlichem Wohlstand in den Gründerjahren.
  Der Rauhe Kulm im Winter. Blick vom Gemeindeverbindungsweg Mockersdorf - Neustadt am Kulm.
  Das Untere Tor wurde am Ende des 2. Weltkriegs von den Amerikanern zerstört.
  Bick von den "Felsenkellern". In der Mitte das Untere Tor.

  Auf dem Unteren Markt wurde früher Getreide gedroschen.
   

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Filchendorf

Filchendorf liegt  am südlichen Abhang des Rauhen Kulms.  Seit der Gebietsreform ist Filchendorf ein Ortsteil von Neustadt am Kulm. Das ursprünglich durch die Landwirtschaft geprägte Dorf hat heute 222 Einwohner von denen nur noch wenige den Beruf eines Landwirts ausüben. Die meisten Filchendorfer verdienen ihr Brot als Pendler in den Betrieben der Umgebung wie z.B. in der Nachbargemeinde Trabitz bei der Firma Faurecia Schalldämpferbau. Mehr über diese Dorf erfahren Sie auf der Filchendorfer Website http://www.filchendorf.de/fdorf.htm.

  Die südliche Einfahrt in das Dorf.
  Seit dem Jahr 2000  hat Filchendorf ein neues Wahrzeichen. Das am Dorfweiher gelegene Feuerwehrhaus wurde größtenteils von den Filchendorfern in Eigenleistung erbaut.

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Mockersdorf

Mockersdorf, ein kleines Dorf am nördlichen Fuße des Rauhen Kulms gelegen, besitzt einen stattlichen Pfarrhof und eine im Rokokostil erbaute Pfarrkirche, die dem Hl. Erzengel Michael geweiht ist. Die reiche Innenausstattung lädt zu einem Besuch ein. Der untere Teil des Turmes stammt noch von einer alten Kirche, vermutlich aus der Zeit um 1300. 1746 – 1754 wurde das Langhaus der Kirche neu gebaut. Dabei wurde die Decke mit schönen Stukkaturen und Freskomalereien ausgestattet.

  Mockersdorf mit der Michaelskirche.
  Die beiden Nebenaltäre wurden vom Stukkateur Frey 1752/53  geschaffen. Der Hochaltar, aus Holz gearbeitet, ist wahrscheinlich ein Werk des Schreinermeisters Eckhmann.
  Alljährlich feiern die Mockersdorfer das Patrozinium ihrer Kirche mit einem Festgottesdienst und einer Prozession.
  12 Kinder empfingen am 4. Mai 2003 bei einem Festgottesdienst in der St. Michaelskirche die Erstkommunion.
  Das Pfarrfest wird im Pfarrhof gefeiert. Hier trifft sich Alt und Jung.
  Die Jugendgruppe "Buntstifte" verkaufte selbst gebastelte Kunststücke und stiftete den Erlös für die Straßenkinder in Indien.
  Besonders die jungen Mädchen, hier Martina Büttel, ließen sich gerne von Renate Bayer schminken.
  Mockersdorf im Winter.
   

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Rauher Kulm

Der Rauhe Kulm ragt steil als bewaldeter Basaltkegel empor. Seine Gipfelhänge sind mit Basaltbrocken bedeckt. Ein architektonisch schöner Aussichtsturm (25 m) ermöglicht eine umfassende Rundsicht. Über einen Süd - und Ostaufstieg erreicht man diesen Aussichtsturm von mehreren Wanderwegen aus.

Außerordentlich reichhaltig ist die Flora. Vom Bergfuß bis zum Gipfel wurden 140 Pflanzenarten ermittelt. Große Flächen von unter Naturschutz stehenden Waldmeister erfreuen das Auge des Wanderers.

Der Kleine oder Schlechte Kulm erhebt sich westlich vom Rauhen Kulm als mächtiger Fels. Das Gebiet um den Rauhen Kulm ist mit Wanderwegen durchzogen. Sie laden den Wanderer und Erholungssuchenden zum Kennen lernen der schönen Oberpfälzer Landschaft ein.

  Von weiten ist der mächtige Vulkankegel des Rauhen Kulmes zu sehen. Das Bild zeigt den Kulm von Süden.
  Die Filchendorfer Seite des Rauhen Kulmes.
  Ein Hinweisstein an der Auffahrt zum Kulm.


  Gasthof Sandberg am Fuße des Rauhen Kulmes. Von hier aus kann man das Wanderwegenetz des Kulmes erwandern.
  Die Bank am Fuße des Basaltkegels lädt zum Rasten ein.
  Der steil aufragende Kegel des Rauhen Kulmes ist allseits von einer Basaltblockhalde umgeben.
  Der Weg zum Gipfel führt durch dieses Schotterfeld.
   Wegen der extremen Bedingungen können sich auf der Basaltblockhalde nur wenige Pflanzen ansiedeln. Die dominierenden Pflanzengruppen sind Farne, Moose und Flechten. Die Blüten stammen vom Storchschnabel.
  Auf Schautafeln wird die Pflanzen- und Tierwelt erklärt.
  Das letzte Stück des Wanderweges kurz vor dem Aussichtsturm führt durch einen Schatten spendenden Buchenhain.


  Das Wanderwegenetz rund um den Rauhen  Kulm wurde mit Förderung des "Naturparkes Oberpfälzer Wald" und unter Mithilfe vieler ehrenamtlicher Helfer neu angelegt. Das Bild zeigt die Einweihungsfeier anlässlich dieser Maßnahme.  Links der katholische Geistliche Pater Joby, Mitte der evangelische Pfarrer von Campenhausen und rechts am Rednerpult Bürgermeister Karl Pühl.
  Bei der Sanierung des Wanderwegenetzes wurde ein Felsenkeller für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er befindet sich am Ende des Sandbergwegs.

Der Keller ist mit einer sich automatisch einschaltenden Beleuchtung versehen.


  In den Felsenkellern wurde in früheren Zeiten von Kommunalbrauern vorwiegend Bier deponiert. Später  wurden  auch Feldfrüchte und Obst eingelagert.
  Winterlandschaft bei Trabitz. Im Hintergrund der Rauhe Kulm.
  Zwischen Trabitz und Preißach.
  Der Rauhe Kulm im Winter von Preißach aus gesehen.
  Ein Marterl bei Preißach.
  Ein Marterl am Espanweg.


   

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